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Das Erlebnis einer Ballonfahrt

Zu meinem 30. Geburtstag überraschte mich meine Familie mit Tickets für eine Ballonfahrt bei der Bavaria Ballonfahrten aus Seeg.
Damit ging ein langgehegter Wunsch von mir in Erfüllung.

Bald darauf war es dann bei bestem Ballonwetter so weit.

Ausgestattet mit warmen Wanderschuhen, Sportjacke und natürlich meinem Fotoapparat und viel guter Laune, standen meine Familie und ich, morgens um 9 Uhr, pünktlich am Treffpunkt am Cafe Schwaltenweiher in Seeg bereit.

Dort warteten noch andere Ballonfahrbegeisterte ganz gespannt auf die Dinge die da kommen sollten.

Zuerst wurden wir vom Piloten Heini Lenzenhuber,  zu unserer Ballonfahrt recht herzlich begrüßt.

Mit den mittlerweile eingetroffenen Verfolgerfahrzeugen fuhren wir danach zu einer großen Wiese in der Nähe unseres Treffpunkts.

Dort mussten dann alle kräftig mitanpacken und die Anweisungen des Piloten befolgen. Zuerst wurde der Ballonkorb mit vereinten Kräften aus dem Ballonanhänger gehoben, dann die Ballonhülle in ihrer ganzen Größe und Länge auf der Wiese ausgebreitet.

Danach wurde mit einem Brenner heiße Luft in die Ballonhülle geblasen. In relativ kurzer Zeit füllte sich die Hülle und richtete sich langsam zu seiner vollständigen Größe auf.

Jetzt war es endlich soweit. Wir durften nacheinander in den Ballonkorb einsteigen und kurze Zeit später stiegen wir auch schon mit unserem schönen, bunten Ballon hoch hinauf in die Lüfte.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl, so hoch über allen, ganz sanft durch die Lüfte zu schweben. Dazu noch die grandiose Aussicht auf Berge, Schlösser, Seen, Wiesen und Wäldern. Dieses Königswinkelgebiet ist schon ein besonders schönes Fleckchen Erde. Info: Bilder von Ballonfahrten

Von unserem Piloten erfuhren wir viel Wissenswertes von der Gegend. Auch erklärte er uns einiges über die Technik und die Sicherheitsvorkehrungen eines Ballons.

Die Zeit verging, im wahrsten Sinne des Wortes, wie im Fluge und nach ca. 1,5 Stunden setze unser Pilot zur Landung an. Vorher ermahnte er uns, dass wir uns an den Halterungen, die innerhalb des Ballonkorbes angebracht sind, gut festhalten sollten, da eine Landung mit einem Heißluftballon, manchmal etwas holprig sein konnte.

Bei unserer Landung aber verlief alles bestens, uns wir setzten ganz sanft auf einer frischgemähten Wiese auf.

Nachdem wir nacheinander aus dem Korb geklettert waren, mussten wir alle wieder kräftig mithelfen, um die schwere Ballonhülle zusammenzulegen und mit dem Ballonkorb wieder in den Anhänger zu verstauen.

Nachdem wir das gemeinsam erledigt hatten, wurden wir durch die vom Piloten durchgeführte Ballonfahrertaufe in den Adelsstand der Ballonfahrer gehoben. Mein Sohn  fanden es toll, das er nun „königlich bayrischer Tannenzapfenzähler, über dem Voralpenland fahrender Landungsbremser“ hieß und auch meine Tochter war mit ihrem Namen „königlich bayrischen Wolkenstürmerin, hoch über den Wolken fahrende Ballonprinzessin“  sehr zufrieden.

Als wir alle unsere wohlklingenden Namen erhalten hatten, gab es für uns alle zur Belohnung und zum Abschluss unserer Ballonfahrt noch einen Gläschen Sekt. 

In den  Ballonverfolgungsfahrzeugen wurden wir danach wieder an unseren Ausgangspunkt am Schwaltenweiher zurückgebracht.

Unser ganzer Ballonausflug hatte vier Stunden gedauert und er wird für mich und meine Familie immer  ein unvergessenes Erlebnis bleiben.

 

Verfasst von:
Königlich bayerische Gräfin der Lüfte, weit in die Ferne blickende Korbhüpferin